Wir leben in naturnaher Gruppenauslaufhaltung. So können wir selbst entscheiden, ob wir lieber im Stall schlafen oder draußen unter freiem Himmel - was eigentlich meistens der Fall ist. Wir sind schließlich Steppentiere und keine Höhlenbewohner. Im Stall sind wir eigentlich nur im Hochsommer tagsüber anzutreffen, um uns vor den Insekten zu schützen und selten mal bei nasskaltem Dauerregen. Heu steht rund um die Uhr zur Verfügung, was unserem Fressverhalten entgegen kommt (denn in freier Wildbahn würden wir uns nämlich rund 16 Stunden am Tag gemütlich grasend vorwärts bewegen).
Doch das Schönste an unserem Zuhause ist: Wir können nach Lust und Laune mit unseren Pferdekumpels spielen, Fellpflege betreiben oder Seite an Seite dösen. Wir brauchen Freunde und freie Bewegung nämlich ebenso wie du.
Eine positive Grundstimmung und viel Lob und Streicheleinheiten gehören bei uns zum Alltag. Wenn wir schon geritten werden, dann soll das nicht nur euch, sondern auch uns zu Gute kommen: Wir möchten so geritten, dass wir uns wohl fühlen und wenn wir dann irgendwann in Rente gehen, wollen wir nicht aussortiert werden, sondern möchten unseren Lebensabend mit Freunden auf der Weide verbringen.
Damit es uns auch gesundheitlich an nichts fehlt, sind regelmäßige zahnmedizinische Kontrollen, fachmännische Hufpflege, sowie physio- und osteotherapeutische Behandlungen ebenso selbstverständlich, wie gut sitzendendes Zubehör, dass regelmäßig überprüft und bei Bedarf neu angepasst wird. Außerdem tragen wir keine Hufeisen sondern laufen barhuf oder, wenn nötig, mit gut angepassten Hufschuhen.